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Professionelle oder eigenentwickelte PV-Monitoring-Lösung?

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Eigene oder professionelle PV-Monitoring Software

Ein Gastbeitrag von Michael Kondula, bos.ten AG

Michael Kondula ist Prokurist des Betriebsführers bos.ten aus Regensburg. Vor gut einem Jahr ist der Leiter der IT-Abteilung der bos.ten Group auf Solytic aufmerksam geworden. Zuvor war Kondula lange davon überzeugt, dass niemand von außen die IT-Prozesse besser darstellen kann, als sie selbst. Diese Meinung hat er nach einer Testphase mit drei Beispielanlagen geändert.

Die Firma bos.ten ist offiziell vom TÜV Rheinland für die Betriebsführung und Wartung von PV-Anlagen zertifiziert. Immer wieder haben wir Anlagen bei verschiedenen Monitoring-Anbietern getestet. Zum Teil war eine Umrüstung der Hardware nötig. Das wäre allerdings mit einem finanziellen Zusatzaufwand verbunden gewesen, den wir unseren Kunden nicht zumuten wollten. Ohne Umrüstung wiederum wäre es sehr aufwendig geworden, die PV-Anlagen überhaupt in die Software zu integrieren.

Wildwuchs bändigen

Ein potenzieller Monitoring-Anbieter arbeitete mit offenen Schnittstellen und konnte die Anlagen einbinden. Allerdings waren die Kosten für das Onboarding und die Darstellung gegenüber den Kunden sehr hoch, viel zu hoch bei der derzeitigen Marktlage. Alle Kosten müssen immerhin wieder von der Solaranlage eingespielt werden.

Sehr wichtig war uns, dass der bunte Blumenstrauß an PV-Anlagen mit unterschiedlicher Technik und Komponenten ohne horrende Kosten in das Portal integrierbar ist. Deshalb brauchten wir eine hardwareunabhängige Monitoring-Lösung. Das Portfolio unserer betriebsgeführten Anlagen umfasst allein zehn verschiedene Wechselrichterhersteller mit jeweils mehreren unterschiedlichen Modellen. Dazu kommt, dass sich der technische Standard von Solarparks seit der Inbetriebnahme unseres ältesten Kraftwerks im Jahr 2003 erheblich weiterentwickelt hat. So ist es zu einem richtigen Wildwuchs an Technologien gekommen, den es zu bändigen gilt. Aber das waren noch nicht alle Herausforderungen.

Benutzer definieren und Erträge separat ausgeben

Ein Solarpark von bos.ten gehört beispielsweise über 20 verschiedenen Investoren, die alle für sich eigenständige Auswertungen erhalten müssen. Es gibt also kein klassisches Beteiligungsmodell wie bei den meisten anderen Betreibern. Dieses Alleinstellungsmerkmal bedeutet aber auch einen höheren Aufwand. Wir müssen das für jeden Investor entsprechend abbilden können und die Erträge differenziert und exakt ausgeben.

An dieser Stelle kommt Solytic ins Spiel, denn die Daten müssen für jeden Investor gebündelt und getrennt abgebildet werden. Die Software der Berliner hat uns überzeugt. Nach einer kurzen Testphase mit drei Beispielanlagen stellte sich schnell heraus, dass die Solytic-Software individuelle Anforderungen gut bedient. Auch das ansprechende Preis-Leistungsverhältnis spielte eine Rolle bei unserer Entscheidung.

Synergien durch Generalisierung

Eine eigene DIY-Lösung hat natürlich auch ihre Vorteile, man kann alles genauso abbilden, wie es für das eigene Unternehmen wichtig und sinnvoll erscheint. Unsere Kunden benötigen beispielsweise validierte Prognoserechnungen aus Ertragsgutachten für die Finanzierung Ihrer PV-Anlage. Dementsprechend wurden diese kaufmännischen Soll-Werte in unserer bisherigen Portallösung den erzeugten Erträgen gegenübergestellt. Für die technische Anlagenüberwachung von Solytic spielen diese kaufmännischen Werte keine Rolle. Daher muss man bei einer solchen offenen Lösung auch ein paar kleine Kompromisse machen. Auf bestimmte Wünsche muss man etwas warten, denn der Fokus liegt aus Sicht der Programmierer immer bei einer Generalisierung und nicht auf einer Spezialisierung. Unsere Abwägung fiel dennoch eindeutig zu Gunsten von Solytic aus. Schließlich sparen wir uns nun die Zeit und die Kosten für die Weiterentwicklung der Software. Und für unsere Schwesterunternehmen gab es sogar noch größere Synergien als ursprünglich erwartet: Durch die partnerschaftliche Geschäftsbeziehung zu Solytic erreichen uns Anfragen zu nahezu allen Leistungsbereichen der bos.ten Group, darunter für Anlagensteuerung, PV-Unterkonstruktionen sowie Bau- und Wartungsleistungen.

Michael Kondula über Solytic

Eine interne Kosten-Nutzen-Rechnung hat uns das verdeutlicht. Denn wir sparen täglich viel Arbeit im PV-Monitoring, wenn die Anlagenbetreuung stärker automatisiert wird. Aufgrund dieses Entscheidungsprozesses haben wir nun einen guten Überblick über die internen Kosten für unser Monitoring erhalten, Einsparpotentiale aufgedeckt und erkannt, dass die Dokumentation unserer Anlagen nicht immer so lückenlos war, wie wir vorher dachten. Das Monitoring ist nun deutlich intuitiver und schneller. Unsere Mitarbeiter brauchen kein so tiefes technisches Verständnis für die Anlagen vor Ort mehr haben. Das führt dazu, dass die gleiche Mannschaftsstärke ein deutlich größeres Portfolio betreuen kann und das fördert uns in unserem geplanten Wachstum.

Schnittstelle zum CRM eingebaut

Eine bidirektionale Schnittstelle zwischen der Monitoring-Software und unserem Customer-Relationship-Management (CRM) war uns besonders wichtig. Alle Tickets werden dort verwaltet, so dass auch die Buchhaltung und der Kundenservice Zugriff haben. Solytic hat uns das ermöglicht. Wir mussten unser Unternehmen dafür nicht an die Software anpassen, Solytic lieferte eine passgenaue Lösung. Nicht zuletzt nehmen wir auch eine aktive Rolle in der Entwicklung neuer Funktionen ein, die beiden Seiten einen entsprechenden Mehrwert bieten.

Vorteile einer professionellen Software-Lösung überwiegen

Bei jeder Entscheidung sind Vor- und Nachteile abzuwägen und genau so haben wir das auch in diesem Fall gemacht. Im ersten Schritt haben wir uns alle für uns relevanten professionellen Software Lösungen angesehen und getestet und dann die beste davon mit unserer eigenentwickelten Lösung verglichen. In unserem Fall fiel die Entscheidung auf Solytic, da wir hier vor allem langfristig die größte Kosten-/Nutzen-Effizienz für uns sehen.

Treffen Sie die richtige Entscheidung für Ihr Unternehmen!

Grundsätzlich empehlen wir jedem alle für Ihn in Frage kommenden Lösungen zu testen um sicherzustellen, dass auch wirklich die richtige Entscheidung getroffen wird. Hierfür bieten wir Ihnen einen live Demo-Account an, in dem Sie unser Portal kennen lernen können.

bos.ten wird Plattform-Partner von Solytic

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Der technische Betriebsführer bos.ten Group aus Regensburg wird offizieller Plattform-Partner des PV-Monitoring-Anbieters Solytic aus Berlin.

„Die enge Zusammenarbeit mit der Firma bos.ten als offiziellen Plattform-Partner bringt künftig viele Vorteile für unsere Kunden“, sagt Konrad Perényi. Er ist einer der Gründer und Geschäftsführer von Solytic und erläutert: „Die Hardware der bos.ten Group ist bereits vorkonfiguriert, die Komponenten müssen deshalb nicht zusätzlich verbunden werden. Das erleichtert die Integration der Anlagen ins Monitoring. Gleichzeitig können wir unsere Kunden an einen sehr professionellen und TÜV-zertifizierten Betriebsführer verweisen.“

Die bayerische Firma bos.ten verfügt über langjährige Erfahrung mit PV-Anlagen. Bis heute hat sie 165 Megawatt Gesamtleistung geplant, gebaut oder gewartet. Solytic will die Überwachung von PV-Anlagen mit ihrer Software künftig stärker automatisieren. Die bisher gängigen Abläufe in Leitwarten werden sich verändern, die Arbeit von O&M-Dienstleistern wird deutlich effizienter.

„Solytic liefert ein fortschrittliches Monitoring-Portal für kommerzielle Solaranlagen, das unabhängig vom Wechselrichter genutzt werden kann. Die Lösung ermöglicht uns durch einen höheren Automatisierungsgrad mehr Anlagen mit unserer Mannschaft zu überwachen und zu betreiben. Das technische Management wird skalierbar und die Anlagen-Portfolios werden in Echtzeit überwacht und analysiert. Durch diese Entlastung können sich unsere Techniker so stärker auf die relevante Fehlerbehebung konzentrieren“, sagt Jutta Weber, Vorstand des Familienunternehmens bos.ten.

Über bos.ten:
Die seit 1990 in Regensburg ansässige bos.ten AG verwaltet Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien. Sie ist Spezialist für Überwachung sowie TÜV-zertifizierte Wartung und die Betriebsführung von Photovoltaikanlagen für Investoren im In- und Ausland. Mit ihrem Schwesterunternehmen der bos.ten Group bietet sie alle Leistungen rund um Photovoltaik aus einer Hand an.

Logo bos.ten

Entwicklung der Einspeisevergütung und die Auswirkungen auf PV-Monitoring-Kosten

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Strom aus Photovoltaikanlagen wird über die Einspeisevergütung gefördert. Anlagenbetreiber erhalten eine festgelegte Vergütung für eingespeisten Solarstrom über einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert. Dadurch können die Erlöse einer Photovoltaikanlage relativ sicher prognostiziert werden.

Einspeisevergütung durch das Erneuerbare Energien Gesetz ab 2005

Die Entwicklung der Einspeisevergütung durch das Erneuerbare Energien Gesetz ab 2005 ist einmal in folgender Tabelle und in anschließender Grafik festgehalten:

Auswirkungen der sinkenden Einspeisevergütung auf die PV-Servicebranche

Die anfänglich hohen Einspeisevergütungen haben auch relativ hohe Margen für die professionelle Betreuung von PV-Anlagen erlaubt. Die schnell sinkenden Investitionsaufwände für PV-Anlagen führen im Markt allerdings zu einer neuen Erwartungshaltung. Die Servicebranche muss nachziehen und eine ähnliche Preisentwicklung zeichnen. Allein zwischen den Jahren 2016 und 2017 sanken die Preise für O&M-Verträge um 30 % auf ein Niveau von rund 10 €/ kWp pro Jahr. Dabei spielen die Personalkosten die größte Rolle im Servicegeschäft. Dieser Kostendruck wirkt sich direkt auf Wartungsverträge aus und um die Preisziele zu erfüllen, müssen diese Verträge angepasst werden.

Mit dem Einzug digitaler Technologien in die Solarbranche können Arbeitsschritte teilweise automatisiert und verfügbare Ressourcen zielgerichteter eingesetzt werden. Die Monitoringsysteme werden zukünftig zuverlässig und kosteneffizient die PV-Systeme untersuchen, während das Wartungspersonal wertschöpfenden Tätigkeiten beim Kunden nachgehen kann.

Die Preise für Monitoring-Software liegen heute noch oftmals um 0,80 € / kWp pro Jahr. Das wird sich sehr bald ändern, denn aus Sicht des Kunden stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr. Die einfache Visualisierung von Daten wird nicht mehr als wertgenerierend oder gar wertschöpfend wahrgenommen.

Solytic und Powerdoo arbeiten an einer gemeinsamen Vision

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Die beiden KI Pioniere Solytic aus Berlin und Powerdoo aus Rostock entwickeln die digitale Leitwarte der Zukunft.

Solytic und Powerdoo planen zukünftig eine engere Zusammenarbeit, so lautet es von beiden Unternehmen. Die PV-Monitoring-Spezialisten bieten ihre Lösungen primär für technische Betriebsführer an, um gewerbliche und industrielle PV-Anlagen zu betreuen. Die Portale laufen auf allen gängigen Geräten, sind unabhängig vom Hardware-Hersteller und bieten White Label an.

Für die Produktentwicklung sollen Ideen und Erfahrungen ausgetauscht werden, um das automatisierte Monitoring anhand von neuen Technologien zu verbessern. Die Leitwarte der technischen Betreiber muss künftig stärker automatisiert funktionieren, um das Fachpersonal von den Bildschirmtätigkeiten zu befreien. Die Marktentwicklung und der Kostendruck zwingen die O&Ms dazu ein immer größeres Portfolio zu betreuen, um ihre Margen zu verteidigen. Mehr On-Site Engagement, statt monotoner Off-Site Anlagenüberwachung, so lautet die Devise.

„Durch den jährlichen Zuwachs müssen immer mehr PV-Anlagen überwacht werden. Der globale Markt wird sich bis 2022 verdoppeln. Mit der heutigen manuellen Anlagenüberwachung wird das nicht funktionieren. Leitwarten mit 15 Mitarbeitern betreuen heutzutage rund 1 GW. Diese Gleichung muss aufgelöst werden. Daran arbeiten Powerdoo und Solytic”, sagt Konrad Perényi, Geschäftsführer von Solytic.

„Wenn zwei deutsche Unternehmen in eine Richtung arbeiten und auf dem globalen Markt bestehen wollen, muss man über einen Austausch sprechen. Nach eineinhalb freundschaftlichen Jahren wollen wir nun unseren Austausch intensivieren, um den Automatisierungsgrad in der Anlagenüberwachung auf dem PV-Markt deutlich zu erhöhen”, sagt Johannes Dahl, Geschäftsführer von Powerdoo.

Über Powerdoo:
Powerdoo hat sich auf die Überwachung von Solaranlagen spezialisiert und ist seit über 5 Jahren am Markt. Die intelligente Monitoring-Software hilft Kunden wie Greentech oder der CEE Group, ihre Erträge zu optimieren. Powerdoo überwacht derzeit 900 MW und 5.000 Anlagen.

Logo Powerdoo

Der O&M-Kalender für PV-Events 2019

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Der Markt für O&M-Anbieter entwickelt sich sehr dynamisch. Innerhalb von nur sieben Jahren sind die Preise für O&M-Leistungen um über 70 % gesunken. Trends wie Automatisierung, Digitalisierung und der Einfluss von künstlicher Intelligenz verbessern die Software rasant. Sie vereinfachen die Arbeit der Betreiber. Informationen und Daten sind das Gold des 21. Jahrhunderts. Es gilt, immer auf dem Laufenden zu bleiben.

In unserem interaktiven Kalender finden Sie alle wichtigen PV-Konferenzen und -Fachmessen, die interessant für O&Ms sind. 2019 sind bereits über 50 Veranstaltungen aus Deutschland und Europa gelistet.

Mit Hilfe der farblichen Kennzeichnungen pro Event, können Sie erkennen, ob Solytic teilnimmt oder nicht. Gelb = Solytic nimmt teil und Blau = Solytic nimmt nicht teil.

Alle Infos auf einen Blick: In jedem Eintrag finden Sie einen Link zur Veranstaltung, eine Kurzvorstellung sowie den Veranstaltungsort.

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Kalender und lassen Sie sich die Daten in Ihrem eigenen Kalender anzeigen, um über alle wichtigen Branchenevents auf dem Laufenden zu bleiben. Klicken Sie dafür auf den Follow-Button oben rechts:

Solytic sorgt dafür, dass die Einträge immer auf dem neuesten Stand sind und relevante neue PV-Veranstaltungen eingetragen werden. Diese Informationen erhalten Sie automatisch in Ihrem abonnierten Kalender – Sie müssen dafür nichts weiter tun.

Sollten wir eine Konferenz, Fachmesse oder ein Event übersehen haben oder sollten wir einen bestehenden Eintrag aktualisieren, sagen Sie uns gern Bescheid. Kontaktieren Sie uns einfach unter marketing@solytic.com.

An folgenden Konferenzen wird Solytic 2019 teilnehmen

27. - 28.02.19: PV Operations Europe, München
→ Tag 1, 16:30 - 17:15 Uhr: CEO & Founder Johannes Burgard nimmt teil an der Panel Discussion "Disruptive Technologies in PV"
19. - 21.03.19: PV Symposium, Bad Staffelstein
14. - 15.05.19: InterSolar Europe – Konferenz, München
15. - 17.05.19: InterSolar Europe – Messe, München
30. - 31.10.19: Solar Asset Management (SAM Europe), Frankfurt
Anf. September (tba): Die Betreiberkonferenz, Bremen

Sie möchten sich mit uns auf einer Konferenz treffen? Kontaktieren Sie uns einfach unter marketing@solytic.com

Im Folgenden können Sie auf einen Blick sehen, welche Konferenzen im Kalender zu finden sind:

Events in
Deutschland 2019

07.- 08.02.19, Freiburg:
Kongress Energieautonome Kommunen
08. - 10.02.19, Freiburg:
Gebäude.Energie.Technik
20. - 21.02.19, Dortmund:
maintenance Dortmund
27. - 28.02.19, München:
PV Operations Europe
18. - 19.03.19, Bad Staffelstein:
Forum Bauwerkintegrierte Photovoltaik
19. - 21.03.19, Bad Staffelstein:
PV Symposium
11.04.2019, Berlin
Urban Energy Forum
14. - 15.05.19, München:
InterSolar Europe – Konferenz
15. - 17.05.19, München:
InterSolar Europe – Messe
14. - 15.05.19, München:
Smart Renewable Systems Conference
15. - 16.05.19, Berlin:
Ecosummit
15. - 16.05.19, Marburg:
Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien
15. - 17.05.19, München:
EM Power Messe
23. - 24.09.19, Berlin:
Digitale Energiewelt
21. - 22.11.19, Berlin:
Forum Neue Energiewelt
Anf. September, Bremen:
Die Betreiberkonferenz
30. - 31.10.19, Frankfurt:
Solar Asset Management

Events in
Europa 2019

06. - 07.03.19, Brüssel, Belgien:
SolarPower Summit
19. - 21.03.19, Haarlemmermeer, Netherlands
Solar Solutions
13.06.2019, Utrecht, Netherlands:
The Solar Future
23. - 24.05.19, Rome, Italy:
Europe Solar + Energy Storage Congress 2019
16. - 18.04.19, Kyiv, Ukraine:
CISOLAR
22. - 23.05.19, Crete, Greece:
4th International Hybrid Power Systems Workshop
18.06.2019, Barcelona, Spain:
Intersolar Summit Spain
09. - 13.09.19, Marseille, France:
EU PVSEC
19.09.2019, Amsterdam, Netherlands:
Floating Solar Conference

PV-Monitoring: 23% der Störfälle für 94% der Ertragsausfälle verantwortlich

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Bevor die ertragreichen Monate in 2019 beginnen, haben wir eine Analyse für 2018 erstellt, wobei 94% der Ertragsausfälle auf rund 23% der Störfälle zurückzuführen sind.

Aber was bedeutet das für die Betriebsführer und wie können smarte PV-Monitoring-Lösungen wie Solytic dabei helfen?

Unsere Studie umfasst 12.500 Photovoltaikanlagen mit insgesamt 800 Megawatt installierter Leistung mit Schwerpunkt in der DACH-Region. Im Durchschnitt liegen die Anlagen bei 64 Kilowatt Leistung. Statistisch kommt es im Jahr zu 24 Störfällen. Der technische Betriebsführer erhält somit rund zwei Fehlermeldungen pro Anlage und Monat. Er muss dann entscheiden, welche davon ertragsrelevant sind somit zeitnah behoben werden müssen.

Kommunikationsprobleme für über 50% der Fehler verantwortlich

Mehr als jeder zweite Störfall ist dabei ein Kommunikationsproblem (siehe Grafik). Das bedeutet, die Internetverbindung ist kurzfristig unterbrochen oder der Datenlogger oder
Wechselrichter haben ein Kommunikationsproblem. Im Normalfall reicht es, den Logger oder den Umrichter neu zu starten – und alles läuft wieder einwandfrei. Zu einem Ertragsverlust kommt es bei diesen Störfällen allerdings nicht. Zwar werden keine Daten an die Monitoring-Software übertragen, aber die Anlage arbeitet dennoch normal weiter. Je nach Hardware, werden die Daten zwischengespeichert, wodurch in den meisten Fällen auch keine Dokumentationslücken entstehen.

Die kritischen Fälle – Wechselrichter- oder Anlagenausfälle

Ganz anders ist der seltene aber kritische Fall, dass eine Anlage komplett ausfällt. Statistisch kommt das zwar nur einmal im Jahr vor. Aber dieses Ereignis summiert sich im Schnitt auf rund 40 Prozent aller Ertragsverluste. Dieser großflächige Ausfall kann beispielsweise aufgrund eines technischen Netzproblems oder bei einem Extremwetter wie einem Sturmschaden oder Blitzschlag auftreten. Stichwort “Reaktionszeit”: Schnelle Hilfe von einem Solarteur im Feld ist dann gefragt, sobald das Wetter sich beruhigt hat.

Ein weiteres gravierendes Ereignis ist der Ausfall eines Wechselrichters. Mehr als 50 Prozent der Ertragsausfälle lassen sich darauf zurückführen Diese Kategorie der Störung macht allerdings nur rund 18 Prozent der Summe aller Meldungen aus. Dahinter verbergen sich beispielsweise ein Fehler in der Isolierung oder ein Kurzschluss aufgrund eines Korrosionsschadens. Auch ein heiß gelaufener Wechselrichter aufgrund eines technischen Defekts oder zu hoher Temperaturen gehört in diese Rubrik. In beiden Fällen, dem Ausfall einer PV-Anlage oder eines Wechselrichters, ist ein schneller Eingriff absolut erforderlich.

Fazit der Studie

23 Prozent der Störfälle sind für 94 Prozent der Ertragsausfälle verantwortlich. Umgekehrt verursachen 77 Prozent der Störmeldungen aber nur 6 Prozent der Ertragseinbußen. Für die technischen Betriebsführer (O&M) ist es daher essentiell, möglichst schnell zu erkennen, welche Art der Störungen tatsächlich ertragsrelevant sind – und welche der Servicepartner schnell beheben muss. Nur so werden große Ertragseinbrüche für Anlagenbesitzer vermieden.

Dabei gilt es beim PV-Monitoring für Anlagen zwischen 30 Kilowatt und zehn Megawatt Leistung es vor allem darum, Prozesse schlank zu halten. Monotone Aufgaben, wie die Suche nach ertragsrelevanten Fehlern, ein Ticketmanagement sowie die Erstellung von Reports muss und kann die Software unterstützen. Solytic filtert z.B. die nicht ertragsrelevanten Fehler der Hardware einfach heraus.

Durch herstellerunabhängige Software-Lösungen wie Solytic werden zudem alle Anlagen mit verschiedenen Hardware-Komponenten in einem Portal zusammengeführt. Das gesamte Portfolio wird in Echtzeit überwacht. Das ist wichtig, damit der technische Betriebsführer vertraglich zugesicherte Reaktionszeiten einhalten kann (meist innerhalb von 48 Stunden nach Eintritt des Fehlers).

Case Studies zu den einzelnen Störfällen

In kommenden Blog-Einträgen werden wir anhand von Case Studies zeigen, wie Betriebsführer mit Solytic arbeiten, um ertragsrelevante Fehler schneller zu finden und die Downtime der Anlagen zu minimieren.

Vermeiden auch Sie Ertragsausfälle!

Überwachen Sie alle Ihre Anlagen unabhängig von der verbauten Hardware in einem Portal und beheben Sie kritische Störungen schneller. Jetzt 30 Tage kostenlos testen:


Diese 4 Trends machen Dienstleistungen im PV-Sektor endlich skalierbar

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4 PV-Monitoring Trends Titelbild

Vielfalt und Menge der verfügbaren Daten nehmen im Solar-Sektor stetig zu. Daraus resultieren datengetriebene Produkte, die das traditionelle Monitoring ablösen werden und auch im Bereich der Dienstleistungen für Veränderungen sorgen.

Stetig sinkende Investitionskosten lenken den Fokus der Geldgeber von CapEx auf OpEx um. Damit steht das Betriebsführungspersonal zukünftig unter stärkerer Beobachtung. Bei einem Entfall der gesicherten Einspeisevergütung ist mit einem zudem steigenden Kostendruck zu rechnen. Nur so wird die Wirtschaftlichkeit der Projekte gesichert werden können.

erhöhte Effizienz und Skalierbarkeit durch PV-Monitoring

Die heute herkömmlichen Lösungen bieten da wenig Abhilfe. Eine reine Monitoring-Software wird zukünftig nicht effizient genug sein. Manuell durchgeführte Analysen sind noch notwendige aber eben auch schwerwiegende Kostentreiber. Diese gilt es daher zu bekämpfen.

In diesem Blog-Beitrag wollen wir Ihnen 4 Trends aufzeigen, die Ihnen dabei helfen werden, Ihre PV-Dienstleistungen effizienter zu gestalten und Ihr Unternehmen zu skalieren.

1. Verbesserte Analyse & Diagnostik

Die anfänglich hohen Einspeisevergütungen ermöglichten auch hohen Kostenaufwand für die professionelle Betreuung von PV-Anlagen. Die schnell sinkenden Investitionsaufwände für PV-Anlagen führen im Markt zu einer neuen Erwartungshaltung. Die Servicebranche muss nachziehen und eine ähnliche Preisentwicklung zeichnen. Allein zwischen den Jahren 2016 und 2017 sanken die Preise für O&M-Verträge um 30% auf ein Niveau von rund 10 €/KWp pro Jahr. Dabei spielen die Personalkosten die größte Rolle im Servicegeschäft. Dieser Kostendruck wirkt sich direkt auf Wartungsverträge aus, denn diese müssen angepasst oder schlicht reduziert werden, um die Preisziele zu erfüllen.

Mit dem Einzug digitaler Technologien in die Solarbranche können Arbeitsschritte parallelisiert und verfügbare Ressourcen zielgerichteter eingesetzt werden. Die Monitoringsysteme werden zukünftig zuverlässig und kosteneffizient die PV-Systeme untersuchen, während das Wartungspersonal wertschöpfenden Tätigkeiten beim Kunden nachgehen kann.

2. Automatisierung & Reduzierung menschlicher Fehler

Photovoltaik ist ein globaler Wachstumsmarkt. Die Kapazität wird sich in den kommenden Jahren multiplizieren. Die Menge der verfügbaren Daten wird entsprechend steigen und zu signifikanten Herausforderungen im Markt führen.

Heute führt hochqualifiziertes Personal tägliche Kontrollen und Analysen manuell durch. Diese Dienstleistung wird sehr bald an eine Machbarkeitsgrenze stoßen. Der erforderliche Arbeitsaufwand kann durch verfügbare Kapazitäten nicht mehr abgedeckt werden. Um mit dem Wachstum schritthalten zu können, müssen O&M-Services auf eine gezielte (Teil-)Automatisierung der Arbeit setzen.

Daten werden zukünftig vom Monitoring-System automatisiert überwacht, bewertet und interpretiert. Lernende Algorithmen arbeiten kontinuierlich und mit gleichbleibender „Aufmerksamkeit“ Handlungsempfehlungen aus. Relevante Informationen sendet das System direkt an das Personal. Monotone, manuelle Rituale hingegen werden gänzlich entfallen.

3. Lizenzkosten und Konditionen

Die Preise für Monitoring-Software liegen heute noch oftmals um 0,80 € / kWp pro Jahr. Dies wird sich sehr bald ändern, denn aus Sicht des Kunden stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr. Die einfache Visualisierung von Daten wird nicht mehr als wertgenerierend oder gar wertschöpfend wahrgenommen.

Entwicklung der PV-Monitoringkosten für 100-750 kWp (€/kWp/Jahr)

Junge Unternehmen mit innovativen Lösungen fordern bestehende Vertragsstrukturen heraus. Diese Unternehmen sind schlank und agil aufgestellt, und zeichnen sich durch eine enorme anpassungsfähig aus. Damit Kunden aber jederzeit von dem technischen Fortschritt profitieren können, muss ein innovationsfreundliches Umfeld geschaffen werden. Mit kürzeren Vertragslaufzeiten werden Anreize für Softwareanbieter geschaffen, die eine Innovationsfreudigkeit fördern.

4. Open Data & Datenstandards

Nur ein Markt ohne Protektionismus ist fähig, ein marktgerechtes und kundenorientiertes Preis-Leistungs-Verhältnis zu erreichen. Die Lösungen der Zukunft werden aus einem Zusammenschluss verschiedener, hochspezialisierter Produkte bestehen. Geschlossene Systeme hingegen, die nicht über standardisierte Datenschnittstellen verfügen oder gar die Übermittlung von Rohdaten einschränken, werden es in Zukunft schwer haben ihre Produkte im Markt noch zu positionieren. Folglich werden sich geschlossene Systeme anpassen müssen, sonst werden sie überholt.

Die Standardisierung von Datenprotokollen und -Formaten ist eine notwendige Voraussetzung für zukünftige Innovationen. Durch die Standardisierung von Daten werden digitale Produkte kundenspezifischer und damit wirtschaftlicher. Die “Orange Button Initiative” und das Handelsbündnis “Sunspec” fördern einen solchen Fortschritt.

Fazit

Diese Trends zeigen, dass das Photovoltaik-Überwachungssystem der Zukunft wie ein Computer Betriebssystem funktionieren wird: im Hintergrund, effektiv und eigenständig. Digitale Technologien, wie Machine Learning, werden die Lösungen von morgen zuverlässiger, genauer und kosteneffizienter machen. Durch die Digitalisierung der Service Branche werden Dienstleister auch zukünftig gründlich und wirtschaftlich arbeiten können. Mit der Öffnung geschlossener Systeme und dem Einzug neuer, innovativer Produkte in die Solarbranche, ist der Weg zu einer kosteneffizienten Wartung geebnet.

Bei Solytic haben wir den Optimierungszwang der PV-Dienstleister verstanden. Mit der gezielten Automatisierung von monotonen Aufgaben wollen wir die technische Betriebsführung zukünftig deutlich skalierbarer machen und so die Digitalisierung der Solarbranche maßgeblich mitgestalten.