PowerDog vs. Solytic

Zunächst könnte man annehmen, dass sich Solytic und PowerDog sehr ähneln. Immerhin eignen sich die beiden Monitoring-Softwares besonders für die Überwachung von kommerziellen PV-Anlagen bzw. Anlagen-Flotten. Betrachtet man die einzelnen Funktionen der Softwares im Detail, so lassen sich signifikante Unterschiede erkennen.

Diese Unterschiede beginnen schon beim Unternehmenskonzept selbst. Im Vergleich zu Solytic, wo der Fokus ganz klar auf der Software liegt, wird bei PowerDog nicht nur Software, sondern auch Hardware produziert.

Preis-Vergleich

Bezüglich der Preise differenzieren sich Solytic und PowerDog stark.

Solytic hat eine kundenorientierte Preisstruktur, bei der € 0,20 pro kWp und Jahr gilt. Dies ist unabhängig der Anzahl der überwachten Anlagen. Der Mindestumsatz beträgt € 60,00 pro Jahr.

PowerDog teilt die Preise dagegen in fünf Kategorien auf. Folgende Tabelle zeigt die Preisstrukturen:

Solytic PowerDog
€ 0,20 pro kWp & Jahr
mindestens € 60,00 pro Jahr
0 - 30,99 kWp: kostenfrei
31 - 50,99 kWp: € 49,20 pro Jahr
51 - 100,99 kWp: € 89,04 € pro Jahr
101 - 200,99 kWp: € 119,04 pro Jahr
ab 201 kWp: € 100 pro Jahr Grundpreis plus € 0,35 pro kWp
einmalige Einrichtungskosten von € 0,50 pro kWp (entfallen für PowerDog-Kunden bis Januar 2019) nicht bekannt
kostenloser Testzeitraum von 30 Tagen nicht bekannt
PowerDog-Angaben laut Website, Stand: November 2018

Preis-Beispiele

Es ist gut zu erkennen, dass sich sowohl die Preisstruktur als auch die Preise selbst stark unterscheiden. Folgendes Beispiel veranschaulicht dies.

Beispiel: Solytic vs. PowerDog
Portfolio mit 500 kWp: Solytic ist um 64% günstiger
Bei Solytic zahlen Sie pro Jahr € 100,00 sowie eine einmalige Einrichtungskosten in Höhe von € 250,00*.
Bei PowerDog zahlen Sie € 275,00.
Der jährliche Preis ist für Solytic um € 175,00 günstiger.

*Einrichtungskosten entfallen bis Januar 2019 für PowerDog-Kunden.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen eine Portfolio-Staffel, die den Preisunterschied von Solytic und PowerDog verdeutlichen soll. Solytic ist für Portfolios ab 51 kWp die günstigere Option.

Preise pro Jahr; PowerDog-Angaben laut Website, Stand: November 2018

Feature-Vergleich

PowerDog bietet zwar ein ordentliches Basis-Set an Funktionen, ist jedoch deutlich weniger umfangreich als Solytic. Wichtige Features sind zudem noch in Arbeit, wie folgende Übersicht veranschaulicht:

Solytic Powerdog
Eigene Hardware notwendig Hardware-unabhängig ja
Portfolio-Management
Leitwartenansicht
Anzeige eines technischen Stringplans bzw. digitalen Zwillings
Datenvisualisierungsintervalle ab 1 min 10 min, 30 min, 1 h, 5 h, 12 h, 24 h
Wetter-Satellitendaten geplant
Einstrahlungsberechnung anhand von Satelliten- & Sensordaten
Soll-/Ist-Vergleich
Anzeige der Performance Ratio in beta
Weitergehende Analysefunktionen (Verschmutzung, Verschattung, Schneebedeckung) geplant
Diagramme anlagenübergreifend vergleichbar
Automatische Fehlererkennung
Fehlernachricht via E-Mail
Interpretation von Fehlerbildern
Selbstlernende Fehlererkennung (z. B. künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen) geplant
Ticketsystem geplant
Benutzerverwaltung mit Rechtezuweisung
Anzahl Nutzer mit Zugriff auf das System uneingeschränkt 10
PowerDog-Angaben laut PV-Magazine Produktdatenbank Monitoringsysteme, Stand: November 2018

Nach Betrachtung des Vergleichs hinsichtlich Preis und Funktionalität wird schnell klar, dass Solytic das attraktivere Preis-/Leistungsverhältnis bietet. PowerDog ist zwar für Portfolios bis 50 kWp günstiger, jedoch ist Solytic, bezogen auf die Anzahl der Features, deutlich umfangreicher und ab 51 kWp die günstigere Variante.

Sie möchten weitere Features zwischen PowerDog und Solytic vergleichen? Einen ausführlichen Vergleich können Sie sich gerne herunterladen!

Überzeugen Sie sich selbst!

Wir empfehlen grundsätzlich alle Lösungen vorab zu testen. Daher bietet Solytic eine 30-tägige Testphase an.